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            <title>Delegiertenkonferenz der EJiR am 26. und 27. September 2026: Alles</title>
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                <title>Delegiertenkonferenz der EJiR am 26. und 27. September 2026: Alles</title>
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                        <title>Änderungsantrag zu A1: Beschluss des Grundsatzpapiers „Gemeinsam. Vielfältig. Unterwegs. Ankommen.“ zur rassismuskritischen Organisationsentwicklung</title>
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                        <author>Frieda Epp (Gast (Alumni-Verein))</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_23249_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 20 bis 23 löschen:</h4><div><p>Wir glauben, dass alle Menschen als Ebenbild Gottes eine unveräußerliche Würde besitzen.<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;"> Unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Kultur, Religion, Geschlecht oder Lebensform sind alle Menschen willkommen.</del> Vielfalt verstehen wir als Bereicherung. Rassistische und diskriminierende Haltungen haben bei uns keinen </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Alle Menschen sind alle Menschen. Ich finde der Satz baut durch die Aufzählung eher wieder Offenheit ab, weil er auf potenzielle Unterschiede hinweist. Finde den Absatz insgesamt stärker, wenn man ihn weglässt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 11:26:01 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: (Wieder)- Einsetzung der Projektgruppe „Hoffnungswege – neue Wege gehen“</title>
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                        <author>Projektgruppe „Hoffnungswege – neue Wege gehen“ (dort beschlossen am: 27.09.2026)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Delegiertenkonferenz der Evangelischen Jugend im Rheinland möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Delegiertenkonferenz setzt die bis September 2026 eingesetzte Projektgruppe „Hoffnungswege“ erneut ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Projektgruppe soll unter dem Motto „Was dich bewegt…“ ihre Arbeit an Themen und Fragen des christlichen Glaubens bis September 2028 fortsetzen. In einem partizipativen Prozess soll sie mit interessierten ehrenamtlich und beruflich in der evangelischen Jugendarbeit Engagierten und mit Jugendlichen aus der EJiR konkret an Fragen und Themen arbeiten, die derzeit junge Menschen rund um ihren Glauben bewegen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei sollte sowohl der Themenbereich „Glaube und Leben“ auf einem künftigen Jugendkongress (so dieser beschlossen wird) als auch die Weiterarbeit an der Vermittlung von Glaubensfragen über Social Media bearbeiten werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Projektgruppe hat innerhalb eines Jahres an Fragen zur Social Media Arbeit zu Glaubensthemen gearbeitet und dazu im Mai 2026 einen Online-Austausch mit Interessierten verantwortet. Parallel dazu hat die Projektgruppe den Themenbereich „Glaube und Leben“ für den Jugendkongress AC26 begleitet, bzw. haben Mitglieder der Projektgruppe in der entsprechenden Themengruppe mitgearbeitet und teils selbst Workshops verantwortet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit der Wiedereinsetzung der Projektgruppe „Hoffnungswege – neue Wege gehen“ findet diese Arbeit für die EJiR eine Fortsetzung und gleichzeitig können durch die Beteiligung möglichst vieler Interessierter bereits ab jetzt Impulse für einen künftigen Jugendkongress (so dieser beschlossen wird) gefunden und bearbeitet werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 13:13:44 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Beschluss des Grundsatzpapiers „Gemeinsam. Vielfältig. Unterwegs. Ankommen.“ zur rassismuskritischen Organisationsentwicklung</title>
                        <link>https://ejir.antragsgruen.de/dk_09_26/beschluss-des-grundsatzpapiers-gemeinsam-vielfaltig-unterwegs-anko-24014</link>
                        <author>Projektgruppe Rassismuskritik (Jendrik Peters, David Ruddat, Tuulia Telle-Steuber, Julian Pannen, Marei Schmoliner) (dort beschlossen am: 19.06.2026)</author>
                        <guid>https://ejir.antragsgruen.de/dk_09_26/beschluss-des-grundsatzpapiers-gemeinsam-vielfaltig-unterwegs-anko-24014</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Antragstext</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Delegiertenkonferenz der Evangelischen Jugend im Rheinland beschließt das vorliegende Grundsatzpapier „Gemeinsam. Vielfältig. Unterwegs. Ankommen.“ als strategische Grundlage für die rassismuskritische Organisationsentwicklung der EJiR.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Delegiertenkonferenz bekräftigt damit die Vision einer offenen, vielfältigen und gerechten Kirche und Gesellschaft, in der die Würde jedes Menschen geachtet wird und rassistische sowie andere diskriminierende Strukturen keinen Platz haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die im Grundsatzpapier formulierten Ziele für die kommenden fünf Jahre dienen als Orientierung für das Handeln der Delegiertenkonferenz, des Vorstandes, des Amtes für Jugendarbeit sowie der einzusetzenden Projektgruppe. Die Delegiertenkonferenz beauftragt den Vorstand, die weitere Umsetzung des Grundsatzpapiers gemäß den darin beschriebenen Verfahren zu begleiten und regelmäßig über Fortschritte, Herausforderungen und notwendige Entscheidungen zu berichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gemeinsam. Vielfältig. Unterwegs. Ankommen.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unsere Vision</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Vision ist eine offene, vielfältige und gerechte Kirche und Gesellschaft. Wir glauben, dass alle Menschen als Ebenbild Gottes eine unveräußerliche Würde besitzen. Unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Kultur, Religion, Geschlecht oder Lebensform sind alle Menschen willkommen. Vielfalt verstehen wir als Bereicherung. Rassistische und diskriminierende Haltungen haben bei uns keinen Platz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind beziehungsreich und dialogorientiert. Respekt, Wertschätzung und Solidarität prägen unser Handeln in der EJiR, in Kirche und Gesellschaft. Getragen von Hoffnung sind wir unterwegs, immer wieder lernend und uns neu ausrichtend. Wir begleiten junge Menschen in ihrem Glauben, ihrem Engagement und ihrer spirituellen Entwicklung und ermutigen sie, Verantwortung für Gemeinschaft, Gerechtigkeit, Frieden, Nachhaltigkeit und den Schutz der Schöpfung zu übernehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>In fünf Jahren, im Jahr 2031, wollen wir folgende Ziele erreicht haben:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Wir haben rassismuskritische Strukturen verbindlich verankert, weil Haltung, Verfahren und Verantwortung im Verband zusammenwirken.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Rassismuskritik ist in Gremien, Arbeitsgruppen und Entscheidungswegen nachvollziehbar verankert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Beschwerdestelle für Rassismuserfahrungen ist bekannt, niedrigschwellig zugänglich und mit klaren Zuständigkeiten, Schutzstandards und Rückmeldewegen beschrieben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Feedback- und Beschwerdeverfahren werden regelmäßig ausgewertet. Daraus entstehen konkrete Lern- und Veränderungsschritte.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Wir stärken Beteiligung und Repräsentanz, damit junge Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven die EJiR sichtbar mitgestalten.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zugänge zu Delegiertenkonferenz, Projektgruppen, Gremien und Veranstaltungen werden aktiv überprüft und Barrieren abgebaut.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Marginalisierte Perspektiven werden nicht nur angehört, sondern in Entscheidungen, Ressourcenfragen und Prioritätensetzungen wirksam berücksichtigt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Für neue Engagierte, insbesondere für Menschen mit Rassismuserfahrung, gibt es passende Begleitung, Orientierung und Schutzräume.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Wir entwickeln eine lernende Verbandskultur, die Konflikte, Irritationen und Lernschleifen als Teil des Weges versteht.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Rassismuskritische Bildung ist Bestandteil von Qualifizierung, Leitungshandeln und Veranstaltungsplanung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Widerstände, Unsicherheiten und Fehler werden nicht tabuisiert, sondern respektvoll, verbindlich und verantwortungsvoll bearbeitet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Jugendfreizeiten, Delegiertenkonferenzen, Wahlen und Konfliktgespräche werden diversitätssensibel geplant und reflektiert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Wir kommunizieren transparent über Fortschritte und Herausforderungen, damit der Prozess im Verband sichtbar und überprüfbar bleibt.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auf Delegiertenkonferenzen, der Website und in den sozialen Medien wird regelmäßig über Schritte, Entscheidungen und offene Fragen berichtet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erfolge wie die Vision, der Ordnungsimpuls, die Beschwerdestelle und Kommunikationsformate werden sichtbar gemacht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Unser Rassismusverständnis</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die EJiR erkennt an, dass rassistische und andere diskriminierende Strukturen in Gesellschaft, Kirche und auch in der eigenen Organisation existieren. Diese Strukturen sichtbar zu machen und abzubauen, ist Teil unseres Selbstverständnisses.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Strukturen haben historische Wurzeln, unter anderem in kolonialen Machtverhältnissen und theologischen wie gesellschaftlichen Traditionen, die Ausgrenzung und Ungleichheit begünstigt haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wie geht es jetzt weiter?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Eine Strategie</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Grundsatzpapier beschreibt, welche EJiR wir sein wollen und woran wir in den nächsten Jahren Fortschritt erkennen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es ersetzt keine Maßnahmenplanung. Der konkrete Weg wird von einer eigens dafür eingerichteten Projektgruppe geplant, priorisiert und überprüft. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt durch den Vorstand, die Delegiertenkonferenz und das Amt für Jugendarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bereiche Haltung, Struktur, Kultur und Verfahren gehören zusammen. Sie stehen nicht in Konkurrenz zueinander.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rassismuskritische Organisationsentwicklung ist Teil unseres Selbstverständnisses und kein Zusatzprojekt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Warum ein Zeitraum von fünf Jahren?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir sind eine lernende Organisation. Manche Ziele brauchen mehr Vorbereitung, andere können schneller erreicht werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nicht alles muss gleichzeitig geschehen. Die EJiR setzt zeitlich begrenzte Schwerpunkte und prüft, welche Ressourcen verfügbar sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Fortschritt zeigt sich daran, ob sich konkrete Alltagssituationen verändern: eine Freizeit, eine Delegiertenkonferenz, eine Wahl oder ein Konfliktgespräch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Was machen wir bereits?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine Vision und ein Passus für eine mögliche Ordnungsänderung wurden erarbeitet und beschlossen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Eine Beschwerdestelle für Rassismuserfahrungen wurde in Zusammenarbeit mit der EKiR eingerichtet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Diversität wird in Stellenausschreibungen benannt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Prozess wird auf Delegiertenkonferenzen, der Website und über Instagram kommuniziert.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Beratungsprozess hat Struktur- und Kulturfragen sichtbar gemacht und konkrete nächste Schritte benannt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Was wollen wir noch erreichen?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verbindliche Standards für Feedback- und Beschwerdewege.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die schrittweise Entwicklung von Aufarbeitungs- und Interventionswegen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Standards für eine regelmäßige Überprüfung der Umsetzung unserer Ziele.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Konkrete Beteiligungswege für die Perspektiven von BIPoC und Menschen mit Rassismuserfahrung, ohne von ihnen zusätzliche unbezahlte Aufklärungsarbeit zu erwarten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ein Mentoring- oder Begleitformat mit klaren Zielen, Rollen, Ressourcen, Schutzstandards und Evaluation.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ein Schulungskonzept zur Sensibilisierung sowie zum Empowerment von Entscheidungsträger:innen und beruflich sowie ehrenamtlich Mitarbeitenden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wie bleiben wir ehrlich?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wissen, dass dieser Prozess Irritationen, Konflikte, Erschöpfung und Lernschleifen mit sich bringen kann. Wir verstehen Widerstand und Unsicherheit nicht als Störung, sondern als Hinweise darauf, wo Klärung, Begleitung und Verbindlichkeit nötig sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Grundsatzpapier wird regelmäßig überprüft und bei Bedarf fortgeschrieben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wie soll die Umsetzung erfolgen?</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Delegiertenkonferenz setzt eine Projektgruppe ein. Diese arbeitet auf Grundlage des Grundsatzpapiers weiter. Der Vorstand wird in die Prozesse der Projektgruppe einbezogen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Projektgruppe führt Zeitplanung, Kommunikation und Evaluation zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Regelmäßige Kurzberichte gegenüber der Delegiertenkonferenz und dem Vorstand machen sichtbar,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>was umgesetzt wurde,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>was noch offen ist und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>welche Entscheidungen als Nächstes anstehen.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die EJiR hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit Fragen von Rassismus, Diskriminierung und Teilhabe auseinandergesetzt. Im Rahmen dieses Prozesses wurden bereits wichtige Schritte umgesetzt, darunter die Entwicklung einer gemeinsamen Vision, die Einrichtung einer Beschwerdestelle für Rassismuserfahrungen sowie die öffentliche Kommunikation des Prozesses.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dem vorliegenden Grundsatzpapier werden diese Erfahrungen gebündelt und in einen verbindlichen strategischen Rahmen überführt. Das Papier beschreibt nicht einzelne Maßnahmen, sondern formuliert ein gemeinsames Verständnis davon, welche EJiR wir sein wollen und woran Fortschritte in den kommenden Jahren erkennbar werden. Es verbindet die Bereiche Haltung, Struktur, Kultur und Verfahren und macht deutlich, dass rassismuskritische Organisationsentwicklung keine zeitlich begrenzte Zusatzaufgabe, sondern Teil des Selbstverständnisses der EJiR ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Beschluss des Grundsatzpapiers schafft Orientierung, Verbindlichkeit und Transparenz für die weitere Arbeit. Gleichzeitig bleibt Raum für Lernen, Weiterentwicklung und die notwendige Anpassung konkreter Maßnahmen an zukünftige Herausforderungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Delegiertenkonferenz wird daher gebeten, dem Grundsatzpapier zuzustimmen</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 21:21:25 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Jugendkongress der EJiR im Jahr 2028 und anschließend im zweijährigen Rhythmus</title>
                        <link>https://ejir.antragsgruen.de/dk_09_26/jugendkongress-der-ejir-im-jahr-2028-und-anschliessend-im-zweijahrigen-61287</link>
                        <author>Vorstand der EJiR (dort beschlossen am: 26.08.2026)</author>
                        <guid>https://ejir.antragsgruen.de/dk_09_26/jugendkongress-der-ejir-im-jahr-2028-und-anschliessend-im-zweijahrigen-61287</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Delegiertenkonferenz der Evangelischen Jugend im Rheinland möge beschließen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Delegiertenkonferenz beauftragt den Vorstand gemeinsam mit der Geschäftsstelle alle erforderlichen Schritte einzuleiten, damit im Jahr 2028 der nächste Jugendkongress der EJiR veranstaltet werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Delegiertenkonferenz spricht sich dafür aus, dass die EJiR künftig im Zweijahresrhythmus einen Jugendkongress durchführt, soweit und solange die dafür erforderlichen personellen und finanziellen Ressourcen vorhanden sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Beschlüsse Nr. 2 der DK vom 12.03.2022<a href="#_ftn1">[1]</a> und Nr. 1 der DK vom 08.03.2026<a href="#_ftn2">[2]</a> werden aufgehoben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em><a href="#_ftnref1">[1]</a> „Die EJiR führt einen Jugendkongress und ein Jugendfestival künftig in jeweils vierjährigem Rhythmus abwechselnd fort, so dass in jedem zweiten Jahr ein Event der EJiR durchgeführt wird. Ein Jugendkongress steht dabei vorrangig für die partizipative Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und oder kirchlichen Themen, die für junge Menschen bedeutsam sind. Ein Jugendfestival setzt die Tradition der Jugendcamps als Orte der Begegnung und Wahrnehmung der Größe und Vielfalt der EJiR mit gemeinsamem Feiern bei spirituellen und jugendkulturellen Angeboten fort.“</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em><a href="#_ftnref2">[2]</a> Die EJiR setzt die Umsetzung ihres Beschlusses 2 „Jugendfestival 2024 - Grundsätze, Planung und Vorbereitung“ der Delegiertenkonferenz vom 12.03.2022 in Teilen vorübergehend aus.</em></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bereits nach den Jugendcamps in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts ein in zweijährigem Rhythmus landeskirchenweit durchgeführtes, größeres, eigenes Event der evangelischen Jugend im Rheinland als sinnvoll und wünschenswert erkannt worden. Zweijährig durchgeführte Jugendcamps ließen sich jedoch sowohl wegen nicht ausreichender finanzieller und personeller Rahmendbedingungen realisieren als auch wegen Zweifeln daran, ob regelmäßig eine angemessen große Zahl an Teilnehmenden erreicht und gastgebende Kirchenkreise oder Regionen gefunden werden könnten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach der Absage des Jugendcamps 2020 aufgrund der Corona-Pandemie wurde 2022 in Mülheim an der Ruhr sehr erfolgreich der erste Jugendkongress durchgeführt. Dies führte zum Beschluss der DK, 2024 ein Jugendfestival und dann in jeweils zweijährigem Rhythmus abwechselnd ein Jugendfestival und einen Jugendkongress durchzuführen. Dieses Vorhaben konnte durch die Absage des Jugendfestivals „RHEIN:LAND“ 2024 nicht umgesetzt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der sehr erfolgreiche Jugendkongress AC26 hat im Kern- und Leitungsteam wie auch im Vorstand und Geschäftsstelle übereinstimmend zu der Überlegung geführt, im Jahr 2028 einen nächsten Jugendkongress durchzuführen und der DK einen Antrag vorzulegen, in dem sie dies beschließt. Zugleich soll festgelegt werden, dass die EJiR künftig alle zwei Jahre zu einem Jugendkongress einlädt. Um mit der Planung beginnen zu können soll dieser Beschluss jetzt gefasst werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mit dieser Entscheidung besteht die Gelegenheit, die Tradition zu etablieren, die immer schon gewünscht war. Teilnehmende können so auch mehrmals an einem Jugendkongress teilnehmen, so dass die Nachricht, wie sehr es sich lohnt den Jugendkongress zu besuchen sich auch stärker in Gemeinden und Kirchenkreisen verbreiten kann. Der im Wesentlichen eintägige Kongress scheint nach den Rückmeldungen zu AC26 für junge Menschen auch attraktiver zu sein als eine mehrtägige Veranstaltung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Jugendkongress ist eine Veranstaltungsform, die – bei allem Aufwand und aller erforderlichen Anstrengung – sowohl von dem gastgebenden Ort und den dortigen Strukturen von Jugendarbeit und Kirche als auch von der Geschäftsstelle und den leitenden Gremien gut bewältigt werden kann. Auch für die Teilnehmenden und die Organisator*innen der Teilnahme in Gemeinden und Kirchenkreisen ist der erforderliche Ressourceneinsatz überschaubar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch die „Neuauflage“ in zwei Jahren und den entstehenden Rhythmus der Fortsetzungen entfallen die bisher stets neu zu treffenden grundsätzlichen Entscheidungen zu Organisations- und Leitungsstruktur, Kongressverlauf, Themengebieten etc. Der Jugendkongress 2028 könnte daher mit wenigen Modifikationen u.a. der Rahmenbedingungen auf AC26 aufbauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bedarf an finanziellen Ressourcen ist vergleichsweise moderat und auf der Grundlage von AC26 auch für 2028 kalkulierbar. Kollekten, Spenden, andere Dritt- und öffentliche Mittel dürften daher auch künftig bedarfsdeckend vorhanden sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Auch mit Blick auf eine insgesamt kleiner werdende personelle Infrastruktur auf allen Ebenen der evangelischen Jugend ist der Jugendkongress aufgrund gegenüber einem Jugendfestival das bevorzugende Format.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 21:02:21 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A3: Änderung des Neuen Kirchlichen Förderplans</title>
                        <link>https://ejir.antragsgruen.de/dk_09_26/anderung-des-neuen-kirchlichen-forderplans-58368/63894</link>
                        <author>Finanzausschuss der EJiR (dort beschlossen am: 19.08.2026)</author>
                        <guid>https://ejir.antragsgruen.de/dk_09_26/anderung-des-neuen-kirchlichen-forderplans-58368/63894</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_23249_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Nach Zeile 75 einfügen:</h4><div><ul class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;"><li>Materialkosten für reine Baumaßnahmen, die nicht Teil eines Projektes sind, das den inhaltlichen Förderkriterien der Positionen 4.1, 4.2, 4.3 oder 4.4 des Förderplans entspricht.</li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 116 bis 119:</h4><div><p>EPS). Die Antragstellung muss grundsätzlich fristgerecht erfolgen. Antragsfrist ist der <strong><span class="underline"><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">15</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> 31</ins>. Januar des jeweiligen Förderjahres</span></strong>. <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">In Ausnahmefällen können </del>Anträge, die nach Ablauf der Frist eingereicht werden, <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">unvollständige Anträge sowie Anträge, die in der eingereichten Form den Förderkriterien nicht entsprechen, werden nachrangig bearbeitet (siehe dazu die Erläuterungen/FAQ). Sie können nur </ins>berücksichtigt werden, sofern nicht ausgeschöpfte Mittel vorhanden sind.</p></div><h4 class="lineSummary">In Zeile 355:</h4><div><ul><li value="1"><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Konfi-Camps</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Maßnahmen, deren Zielgruppe im Schwerpunkt Konfirmand:innen sind oder die im Rahmen des Kirchlichen Unterrichts stattfinden,</ins> sind nicht förderfähig<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Dies bestrifft insbesondere Konfi-Camps und KU-Projekttage</ins>.</li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 530 bis 531 einfügen:</h4><div><ul><li value="1"><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Maßnahmen der Konfirmand:innenarbeit, insbesondere </ins>Konfi-Camps<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"> und KU-Projekttage</ins></li></ul></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 539 bis 542:</h4><div><p>entsprechende Begründung sowie ggf. entsprechende Belege oder Nachweise sind dem Antrag beizufügen. Anträge <ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">an das EPS 1 und den NaBo (EPS 3) </ins>können <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">zum 15. Januar oder</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">bis</ins> zum 15. Juli gestellt werden und sollen sich grundsätzlich auf das jeweils laufende <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Kalenderhalbjahr</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">Kalenderjahr</ins> beziehen<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">. Die Antragsfrist für Unterstützung aus dem EPS 2 ist der 31. Januar für Maßnahmen im laufenden Kalenderjahr</ins>.</p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 612 bis 613 einfügen:</h4><div><p>„Öko-Euro“-Formulars der EJiR (<a href="https://shorturl.at/uWeEw">https://shorturl.at/uWeEw</a>), bei dem mindestens 25 Punkte erreicht werden. Die Umsetzung muss entsprechend belegt werden.<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;"><br><br>Der NaBo kann nur ausgezahlt werden, sofern am Ende der Antragsfrist noch ausreichende Mittel zur Verfügung stehen.</ins></p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p><strong>a) allgemein</strong></p>
<p>In diesem Jahr ging der neue Kirchliche Förderplan (nKFP) an den Start. Der nKFP soll im Jahr 2028 evaluiert werden. Zusätzlich wurde die erste Vergaberunde als „Testballon“ gesehen, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie sich der nKFP auf die Antragstellung auswirkt. Dabei wurden bereits mehrere Tendenzen und Schwierigkeiten offenkundig. Der Finanzausschuss ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Abwicklung des Vergabeverfahrens von und den sorgsamen Umgang mit Mitteln aus dem Kirchlichen Förderplan. Aus dieser Verantwortung heraus sieht der Finanzausschuss, ungeachtet der geplanten umfassenden (inhaltlichen und organisatorischen) Evaluation in zwei Jahren, geboten, bereits nach den ersten Erfahrungen Maßnahmen zu ergreifen, um vor der zweiten Antragsrunde verschiedene Punkte nachzuschärfen, um Unklarheiten oder Grauzonen zu beseitigen und das Verfahren praktischer und transparenter zu gestalten.</p>

<p><strong>b) zu den einzelnen Punkten:</strong></p>
<p><strong>Zu 1) Baumaßnahmen</strong></p>
<p>In der Vergangenheit bei den „Innovativen Maßnahmen“ und jetzt neuerdings bei den „Good Practice“-Maßnahmen wurden immer wieder Zuschussanträge für Baumaßnahmen gestellt, zum Beispiel die Renovierung von Jugendräumen.</p>
<p>Der Finanzausschuss weist daraufhin, dass bei „Good Practice“-Maßnahmen der Vorbildcharakter von Projekten gegeben sein muss. Eine partizipative Durchführung von Renovierungsmaßnahmen mit Jugendlichen allein, ohne inhaltlich-didaktische Gestaltung, ist keine ausreichende Begründung für eine Bezuschussung. Für Baumaßnahmen gibt es – auch im öffentlichen Bereich oder bei Stiftungen – spezielle Fördertöpfe, der nKFP ist nicht dazu gedacht. Um Diskussionen zu vermeiden, soll der Förderausschluss im nKFP textlich festgehalten werden.</p>
<p>Der Formulierungsvorschlag schließt mit ein, dass Baumaßnahmen im Rahmen eines größer angelegten Projekts weiterhin möglich sind (Beispiele: Gedenkstele im Rahmen eines Erinnerungsprojekts, Einrichtung eines interreligiösen Raums für Begegnung o.Ä.). Gleichzeitig sind im Text die „Good Practice“-Maßnahmen außen vor, um nicht eine Argumentationsschleife zu schaffen.</p>

<p><strong>Zu 2) Konfirmand:innenarbeit</strong></p>
<p>Über die Frage der Konfi-Camps wurde bei der Gestaltung des nKFP umfassend diskutiert und letztlich der Förderausschluss beschlossen. Gleichzeitig werden mehr Anträge zur Bezuschussung von Maßnahmen mit der Primärzielgruppe Konfis gestellt bzw. Maßnahmen, bei denen die Konfi-Gruppen den Schwerpunkt der Teilnehmenden bildet. In Analogie zu den bereits gefassten Beschlüssen und vor dem Hintergrund der bekannten Begründungen (u.a. die finanzielle Zuständigkeit der Gemeinden für die Konfirmand:innenarbeit) soll der Förderausschluss in diesem Sinne konkretisiert werden, um Diskussionen zu vermeiden.</p>

<p><strong>Zu 3) EPS Fristen</strong></p>
<p>a) Die letzte Frist zur Beantragung von Mitteln aus dem EPS 2 (inklusionsbedingter Mehraufwand) liegt derzeit – wie bei den anderen EPS-Punkten auch – auf dem 15. Juli. Dies wird als sehr spät und unpraktisch gewertet, insbesondere aus folgenden Erwägungen:</p>
<ul>
<li>Beim EPS 2 können Mittel in einer durchaus nennenswerten Höhe beantragt werden (+/- 1.000 Euro). Zwar gibt es aus der Erfahrung der vergangenen Jahre Tendenzen, in welcher Höhe der Förderbedarf sein könnte, jedoch liegen zur Vergabesitzung des Finanzausschusses Anfang des Jahres durch die späte Frist noch keine belastbaren Zahlen vor.</li>
<li>Anträge an das EPS 2 sind in aller Regel an Sommerfreizeiten gekoppelt. Der späte Termin bringt es mit sich, dass Antragstellende nicht unbedingt vor Beginn ihrer Maßnahmen wissen, ob sie mit der Förderung rechnen können.</li>
</ul>
<p>b) Die Änderung bzgl. NaBo (siehe 6)) bringt es mit sich, dass eine einheitliche Antragsfrist für den NaBo erforderlich ist, um die tatsächliche Höhe der ggf. benötigten Mittel vorliegen zu haben.</p>

<p><strong>Zu 4) Antragsverfahren</strong></p>
<p>In den vergangenen Jahren ist zu beobachten, dass die Anzahl an Anträgen, die nicht fristgerecht oder unvollständig eingereicht werden oder bei denen erheblicher inhaltlicher Klärungs- und Nachbesserungsbedarf besteht, immer weiter steigt. Das bringt eine Mehrbelastung für das Amt mit sich. Zweitens führt das dazu, dass dem Finanzausschuss bei einer wachsenden Zahl an Anträgen bei der Vergabesitzung keine ausreichende Grundlage vorliegt, um über die Anträge entscheiden zu können. Klärungen zogen sich teils noch über Monate ins Jahr hinein hin. Es muss ein Anliegen sein, darauf hinzuwirken, dass Antragstellende ggf. bestehende Fragen/Unklarheiten möglichst im Vorfeld der Antragstellung klären. Es darf keine Kultur begünstigt werden, Anträge unvollständig einzureichen, um in der Frist zu bleiben, da ohnehin mit Kulanz und Nachbearbeitung durch das Amt gerechnet wird. Drittens stellt sich die Frage, was mögliche Maßnahmen wären, sollten perspektivisch die zur Verfügung stehendenden Mittel nie mehr ausreichen, um das Antragsvolumen zu decken. Hier gilt es Überlegungen für transparente und faire Verfahren zu finden. Dabei soll ebenfalls berücksichtigt werden.</p>
<p>Der o.g. Änderungsvorschlag bedeutet nicht, dass die o.g. Anträge grundsätzlich nicht gefördert werden, sondern, dass sie unter den fristgerecht gestellten Anträgen nachrangig behandelt werden und – durch diese niedrige Priorität – bei nicht mehr vorhandenen Mitteln ggf. nicht mehr berücksichtigt werden können. Der Vorschlag gibt Amt und Finanzausschuss ein transparentes und faires Mittel an die Hand, um nicht ordnungsgemäß gestellte Anträge bei der Berücksichtigung nach hinten schieben zu können.</p>
<p>Mit dem Vorschlag soll zudem darauf hingewirkt werden, dass sich Antragstellende im Zweifel <span class="underline">vor</span> der Antragstellung, zumindest aber rechtzeitig <span class="underline">vor Fristende</span> bei der Finanzabteilung melden.</p>
<p>Wenn perspektivisch die zur Verfügung stehenden Mittel nicht für alle ausreichend sein sollten, ist nicht vermittelbar, warum verwaltungstechnischer Mehraufwand geleistet werden soll, um Anträge förderfähig zu machen, wenn dadurch u.U. andere, fristgerecht <span class="underline">und</span> ordnungsgemäß gestellten Anträge zu kurz kommen könnten. Die klare Kommunikation des Verfahrens ermöglicht Amt und Finanzausschuss in diesem Sinne zu handeln, ohne im Einzelfall Diskussionen führen zu müssen. Das Verfahren ist transparent und fair und eine sinnvolle Ergänzung zur Verringerung der Diskrepanz zwischen zur Verfügung stehenden und prognostizierten beantragten Mitteln.</p>

<p>Eine Erläuterung dieses Verfahrens soll ebenfalls Teil eines Erläuterungspapiers/FAQ werden.</p>

<p><strong>Zu 5) Antragsfrist</strong></p>
<p>Es hat sich herausgestellt, dass der 15. Januar aus verschiedenen Gründen nicht mehr passend als Antragsfrist ist. Das liegt nicht zuletzt daran, dass nun auch Freizeiten, die vorher eine deutlich spätere Frist hatten, bis dahin zu beantragen sind. Zu spät sollte die Frist aber auch nicht liegen, damit die Antragstellenden Planungssicherheit auch schon für Maßnahmen z.B. in den Osterferien bekommen. Dadurch ergab sich der Vorschlag des 31. Januar. Es soll zudem darauf hingewiesen werden, dass Anträge selbstverständlich (und gerne) schon früher, beispielsweise im Dezember, eingereicht werden können. Die spätere Frist soll bei allen Beteiligten den Druck rausnehmen, aber nicht dazu führen, dass fertige Anträge länger liegenbleiben.</p>

<p><strong>Zu 6) NaBo</strong></p>
<p>Bereits nach einer Vergaberunde haben sich Schwierigkeiten bzgl. des NaBo ergeben:</p>
<ul>
<li>Aufgrund der späten Antragsfrist ist im Rahmen der Vergabesitzung unklar, wie viele Mittel für den NaBo im laufenden Jahr veranschlagt werden müssen. Das erschwert die Gesamtkalkulation.</li>
<li>Da absehbar ist, dass die zur Verfügung stehenden Mittel immer mit den Maßnahmen vollständig ausgeschöpft werden, stellt sich generell die Frage, ob der NaBo mittelfristig sinnvoll und wenn ja, wie er finanzierbar ist. Maßnahmen sollen immer Vorrang vor Boni genießen.</li>
</ul>
<p>Der Finanzausschuss plädiert dafür, den NaBo bis zur Evaluation zu erhalten, sieht aber aus Gründen der Verantwortung die Notwendigkeit, ihn im o.g. Sinne nachzuschärfen, um das Verfahren transparent zu halten. Es sei nochmal darauf hingewiesen, dass der NaBo (wie der Name schon sagt) als Bonus zu verstehen ist und daher nicht als wichtige Stütze der Finanzierung von Maßnahmen eingeplant werden sollte.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 15:01:42 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Änderung des Neuen Kirchlichen Förderplans</title>
                        <link>https://ejir.antragsgruen.de/dk_09_26/anderung-des-neuen-kirchlichen-forderplans-58368</link>
                        <author>Finanzausschuss der EJIR (dort beschlossen am: 19.08.2026)</author>
                        <guid>https://ejir.antragsgruen.de/dk_09_26/anderung-des-neuen-kirchlichen-forderplans-58368</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Allgemeine Grundsätze</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>1.1 Grundlagen</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Evangelische Kirche im Rheinland fördert durch den „Förderplan für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Evangelischen Kirche im Rheinland“ (ab hier: Förderplan) Angebote und Aktivitäten der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Ausgestaltung dieser Angebote geschieht in großer Vielfalt in Gemeinden und Kirchenkreisen, Verbänden und Werken und in landeskirchlichen Einrichtungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu den Wesensmerkmalen Evangelischer Jugendarbeit gehören Freiwilligkeit, Partizipation und Selbstorganisation auf allen Ebenen der Kirche, der Werke und Verbände.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>1.2 Antragsfähigkeit</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Förderempfänger:innen können sein:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kirchengemeinden, Kirchenkreise und deren Zusammenschlüsse,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Evangelische Jugendverbände, Ämter und Jugendwerke, die Mitglied der<br>
Delegiertenkonferenz der Evangelischen Jugend im Rheinland sind (§ 4, Abs. 3, Nr.1b Ordnung EJiR), sowie deren Untergliederungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die mit der Evangelischen Jugend assoziierten Fördervereine und Initiativen<sup>1</sup>,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anträge in Kooperation von evangelischer Jugendarbeit mit Schule sind möglich,<br>
wenn die Wesensmerkmale der evangelischen Jugendarbeit maßgeblich sind und<br>
dies im Antrag begründet wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>1.3 Förderbedingungen allgemein</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Förderung ist dann <span class="underline">möglich</span>, wenn die folgenden Bedingungen nachweislich erfüllt werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Träger bringen Eigenmittel von mindestens zehn Prozent der Gesamtkosten<br>
der Maßnahme ein. Teilnahmebeiträge und Spenden sind als Eigenmittel<br>
einzubeziehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Öffentliche Zuschüsse sind zu beantragen und anzurechnen. Die Beantragung<br>
öffentlicher Mittel ist im Kosten- und Finanzierungsplan aufzuführen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Angebote richten sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen<br>
6 und 26 Jahren (Ausnahme: Maßnahmen nach Kapitel 3.1 dieses Förderplans).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Teilnehmenden werden in angemessener Weise an der Gestaltung und<br>
Auswertung der Maßnahme beteiligt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Maßnahme wird dokumentiert und der EJiR Material (Bild, Ton, Clips o.Ä.) fürdie Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung gestellt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Träger bestätigt per Unterschrift, von allen Teammitgliedern, Honorarkräften und Referent:innen unterschriebene Selbstverpflichtungserklärungen auf den Verhaltenskodex der EJiR eingesehen zu haben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grundsätzliche Voraussetzungen sind außerdem:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>eine ordnungsgemäße Geschäftsführung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Gewähr für eine ordnungsgemäße Durchführung der Maßnahme in fachlicher<br>
und finanzieller Hinsicht,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Einhaltung der Förderbedingungen (1.3) sowie der formalen und inhaltlichen<br>
Richtlinien,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der bestimmungsgemäße Nachweis der Verwendung der Förderungsmittel.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Folgende Kosten bei Maßnahmen und Projekten können geltend gemacht werden, falls<br>
in den formalen Richtlinien nichts Anderes vermerkt ist:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kosten für Unterkunft und Verpflegung,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fahrt-/Transportkosten, auch für ehrenamtlich Mitarbeitende von/zum Abfahrts-<br>
/Ankunfts- bzw. Veranstaltungsort einer Maßnahme, in Höhe der<br>
Fahrtkostenvergütung der EKiR in der jeweils gültigen Fassung<sup>2</sup>,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Material-/Anschaffungskosten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aufwendungen für Gebühren, Versicherungen etc.,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Vorbereitungskosten (z.B. Verwaltungskostenanteil, Vorbereitungsfahrten etc.) in Höhe von bis zu zehn Prozent der Gesamtkosten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Honorare, wenn der Einsatz von Honorarkräften fachlich erforderlich ist und im<br>
Antrag begründet wird.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Förderung ist <span class="underline">nicht möglich</span> für:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>laufende Personalkosten von Beschäftigten der beteiligten Einrichtungen,<br>
Verbände und Kooperationspartner,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verbrauchskosten für den laufenden Betrieb der Antragstellenden, die nicht in<br>
unmittelbarem Zusammenhang mit der beantragten Maßnahme stehen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Abo-Verträge, mittel- und längerfristige Leih- und Leasinggebühren,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Honorarkosten, die nicht aus programmatischen Gründen erforderlich sind,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Anschaffungs-/Investitionskosten für inventarisierungspflichtige Gegenstände von einem Anschaffungswert über 7.000 Euro.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weiter ist zu beachten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einzelmaßnahmen können nur aus jeweils <strong>einer Position </strong>dieses Planes gefördert<br>
werden. Das Erstattungs- und Pauschalsystem (EPS) ist von dieser Regelung<br>
ausgenommen (siehe Kapitel 5.).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Honorare für Fachkräfte/Referent:innen richten sich grundsätzlich nach den<br>
Honorarrichtlinien der EKiR in der jeweils gültigen Fassung (siehe<br><a href="https://www.kirchenrecht-ekir.de/document/2751">https://www.kirchenrecht-ekir.de/document/2751</a>, Stand: Dezember 2023) und<br>
werden bis zu dieser Höhe einbezogen .</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die jeweiligen besonderen sachlichen und formalen Förderungsvoraussetzungen<br>
und -grundsätze regeln die Einzelrichtlinien (Kapitel 3 bzw. 4).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>1.4 Bewirtschaftungsgrundsätze</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der Bewilligung muss die Gesamtfinanzierung der Maßnahme gesichert sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle gewährten Mittel dürfen nur dem Zweck entsprechend verwendet werden. Die Verwendung der Mittel muss nachprüfbar sein. Zweckentfremdete Mittel müssen zurückgezahlt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine gleichzeitige Förderung, z.B. aus Mitteln der Europäischen Union oder dem Kinder- und Jugendplan des Bundes oder dem Landesjugendplan und dem Förderplan ist möglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Verfahren</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>2.1 Bereitstellung der Mittel und Verfahren</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mittel zur Erfüllung der Aufgaben nach diesem Förderplan werden jährlich im Rahmen des landeskirchlichen Haushaltsplanes bereitgestellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Vorstand der Evangelischen Jugend im Rheinland (i.F. Vorstand) ist für eine gerechte und ordnungsgemäße Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel verantwortlich. Er bedient sich des Finanzausschusses der Delegiertenkonferenz (i.F. Finanzausschuss) der Evangelischen Jugend im Rheinland (i.F. EJiR) als Beratungs- und Beschlussgremium. Dieser wird dabei durch die entsprechenden Fachreferent:innen beraten. Das Amt für Jugendarbeit der EJiR (i.F. AfJ) ist für die verwaltungstechnische Durchführung der Beschlüsse verantwortlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Anspruch der Antragstellenden auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht, vielmehr entscheidet der Finanzausschuss im Rahmen der verfügbaren Haushalts- bzw. Kollektenmittel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>2.2 Antrag</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anträge für Maßnahmen nach Kapitel 3. dieses Förderplans sind an das AfJ zu richten. Die erforderlichen Unterlagen – Antrag, Darstellung der Maßnahme, Kosten- und Finanzierungsplan – sind dem Antrag anzufügen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anträge zur Maßnahmenförderung werden ausschließlich digital über das entsprechende Förderportal eingereicht (ausgenommen sind Förderanträge über das EPS). Die Antragstellung muss grundsätzlich fristgerecht erfolgen. Antragsfrist ist der <strong><span class="underline">15. Januar des jeweiligen Förderjahres</span></strong>. In Ausnahmefällen können Anträge, die nach Ablauf der Frist eingereicht werden, berücksichtigt werden, sofern nicht ausgeschöpfte Mittel vorhanden sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über die Höhe des Zuschusses entscheidet der Finanzausschuss nach Vorlage der entsprechenden Unterlagen, Prüfung durch die Fachreferent:innen des AfJ und Beratung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>2.3. Bewilligung und Widerruf</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Antragsteller:innen erhalten einen Bewilligungsbescheid in Textform.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bewilligung kann ganz oder teilweise widerrufen bzw. zurückgenommen werden, wenn der Empfänger:in die Förderung zu Unrecht erlangt hat. Wird die Bewilligung teilweise widerrufen, entscheidet der Finanzausschuss über die Höhe der zurückzuzahlenden Mittel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ergeben sich bei der Endabrechnung Mehreinnahmen und / oder Minderausgaben gegenüber dem Antrag, so wird die Zuweisung entsprechend gekürzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Finden beantragte und bewilligte Maßnahmen nicht statt, so ist dies dem AfJ unverzüglich mitzuteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>2.4. Verwendungsnachweis</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Förderungsempfänger:innen haben die Verwendung entsprechend dem Bewilligungsbescheid in Textform nachzuweisen. Der Verwendungsnachweis muss spätestens <strong><span class="underline">zwei Monate</span></strong> nach Abschluss der Maßnahme beim AfJ vorliegen. Verwendungsnachweise für Maßnahmen im November und Dezember sind spätestens bis zum 31. Dezember einzureichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zum Verwendungsnachweis gehören:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein ausführlicher Bericht über die durchgeführte Maßnahme,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die Aufstellung aller Einnahmen und Ausgaben der durchgeführten Maßnahme<br>
(Einnahmen und Ausgaben müssen sich decken),</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Belegübersicht der Ausgaben (Formular als Download)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ggf. eine Teilnehmer:innenliste (außer bei Projekten und dem EPS).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die für eine Prüfung erforderlichen Unterlagen sind entsprechend den staatlichen und kirchlichen Bestimmungen aufzubewahren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mittel aus diesem Plan werden nur nach Vorlage eines vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Verwendungsnachweises ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgt nur auf Konten, deren Inhaber:in Förderungsempfänger:in im Sinne dieses Förderplans (siehe 1.2) sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>2.5 Widerspruch</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sind Antragstellende mit einem Beschluss des Finanzausschusses (Ablehnung, Förderhöhe) nicht einverstanden, so ist zunächst beim Finanzausschuss Einspruch möglich. Sollte auch nach erneuter Beratung keine Einigung erzielt worden sein, so kann der Einspruch gegenüber dem Vorstand erhoben werden. Der Vorstand entscheidet abschließend über Widersprüche. Er hat Antragstellende und Finanzausschuss dazu anzuhören.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Maßnahmen, formale Richtlinien und Fördersätze</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>3.1 Fortbildungen, Schulungen und Seminare</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>a) Definition</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alles, was an Kenntnissen für die Praxis nötig ist, um Kinder- und Jugendarbeit zu betreiben, wird in Aus- und Fortbildungen für ehrenamtliche Leitungskräfte vermittelt. Diese Maßnahmen sollen ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit Methoden der theoretischen und praktischen Bildung vermitteln. Dabei bieten sich thematische Schulungen besonders an, um eine inhaltlich hochwertige, zeitgemäße Arbeit vor Ort zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>b) Voraussetzungen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Tages- oder mehrtägige Veranstaltungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fortbildungen/Schulungen sollen (ggf. anteilig) als Juleica-Aufbaukurse<br>
angerechnet werden können.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Programm entspricht den inhaltlichen Kriterien eines Schwerpunktthemas dieses<br>
Förderplans (siehe Kapitel 4.).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>c) Fördersätze</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Bei Maßnahmen mit Übernachtung bis zu 20% der Kosten, max. 3.000 Euro </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Bei Maßnahmen ohne Übernachtung bis zu 30% der Kosten, max. 3.000 Euro. </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>d) Besondere Hinweise</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Altersbeschränkung bis 26 Jahre gilt für diese Maßnahmen nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>e) Förderausschluss</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Basis-Juleica-Schulungen werden nicht gefördert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>3.2 Projekte</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>a) Definition</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Projekte sind in sich abgeschlossene, im Rahmen eines abgrenzbaren Zeitraumes durchzuführende Maßnahmen. Sie können auf mehrere Jahre angelegt sein und in unterschiedlichster Form organisiert werden: als Vorbereitung auf einen Aktionstag, als Serie von Wochenendworkshops, als Kurs mit wöchentlichen Treffs oder als Blockform und auch als Wettbewerb.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Projektarbeit bietet eine gute Möglichkeit, neue Ideen, Methoden und Konzeptionen auszuprobieren und neu zu entwickeln. Ebenso bieten Projekte die Gelegenheit, sich in entstehenden Kooperationsfeldern, wie z.B. Jugendarbeit und Schule / Jugendarbeit und Konfirmandenarbeit und anderen auszuprobieren und gemeinsam neue Wege zu gehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>b) Voraussetzungen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Projekttage (1-2 Tage) oder mittel- bzw. längerfristige Projekte mit zeitlicher<br>
Begrenzung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderzeitraum max. drei Jahre; Folgeanträge für dasselbe Projekt sind nicht<br>
möglich.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Projektziel wird klar definiert, die Schritte auf dem Weg dorthin ggf. mit<br>
Teilzielen dargestellt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das Programm entspricht den inhaltlichen Kriterien eines Schwerpunktthemas<br>
dieses Förderplans (siehe 4.)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>c) Fördersätze</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Bis zu 50% der anerkennungsfähigen Gesamtkosten, max. 5.000 Euro in einem Zeitraum von max. 3 Jahren. </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>d) Besondere Hinweise </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Projekten, deren Zeitrahmen über ein laufendes Kalenderjahr hinausgeht, sind jährliche Teilverwendungsnachweise einzureichen. Diese sollen den Stand der Abrechnung enthalten sowie den inhaltlichen Verlauf des Projekts gemäß den angegebenen Etappenzielen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>e) Förderausschluss</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Maßnahmen, die vorwiegend Freizeitcharakter haben oder bei denen es sich um Ferienspiele handelt, können nicht als Projekte gefördert werden</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>3.3 mehrtägige Maßnahmen</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mehrtägige Maßnahmen, in der Regel mit Übernachtungen, unterliegen je nach Ausrichtung, Reise- und Maßnahmenziel sehr unterschiedlichen Anforderungen und Voraussetzungen. Aus diesem Grund wird im Folgenden unterschieden zwischen drei Typen von mehrtägigen Maßnahmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em>3.3.1 Freizeiten im In- und Ausland</em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>a) Definition</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Freizeiten dienen der Entspannung und Erholung. Hier können Kinder und Jugendliche das Zusammenleben in größeren Gruppen erfahren, soziale Verhaltensweisen trainieren und sinnvolle Möglichkeiten der Freizeitgestaltung kennenlernen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>b) Voraussetzungen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dauer: 2 bis 21 Tage (mit Übernachtung) bzw. 2 bis 6 Tage (ohne Übernachtung)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mind. 7 Teilnehmende</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ferienangebote ohne Übernachtung (Tagesangebote, „Freizeit vor Ort“ etc.) können gefördert werden, wenn ein fester Teilnehmendenkreis über den<br>
gesamten Zeitraum besteht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>c) Fördersätze</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Maßnahmen mit Übernachtung: bis zu 20% der Kosten, max. 1.000 Euro </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Maßnahmen ohne Übernachtung: bis zu 30% der Kosten, max. 500 Euro </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>d) Besondere Hinweise</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Erstattung von Kosten für ehrenamtliche Hilfskräfte zur Begleitung von Teilnehmenden mit Behinderung können über das EPS 2 (siehe Kapitel 5.2) beantragt werden. Begleitpersonen können nur über das EPS 2 gefördert werden, aber nicht zusätzlich als reguläre Teamer der beantragten Maßnahme.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em>3.3.2 Fahrten mit Bildungsprogramm (Studienfahrten)</em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>a) Definition</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Studienfahrt ist ein Lehr<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ausflug">ausflug</a> bzw. eine Bildungsreise mit speziellen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sightseeing">Besichtigungen</a>, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wanderung">Workshops</a> unter bildender Leitung und Zielsetzung. Studienfahrten dienen dazu, Kenntnisse in einem bestimmten Bereich zu vervollkommnen durch pädagogische Angebote vor Ort, beispielsweise auf Gedenkstätten, in Museen / Ausstellungen oder wissenschaftlichen Einrichtungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darunter fallen insbesondere</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fahrten zu Erinnerungsorten und Gedenkstätten im In- und Ausland (siehe 4.2),</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Workcamps, mit einem inhaltlichen Schwerpunkt (nach Kapitel 4.2), sofern sie<br>
mehrtägig und mit einem festen Teilnehmendenkreis durchgeführt werden;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fahrten auf den Spuren der Reformation.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>b) Voraussetzungen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dauer: 3 bis 14 Tage</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Alter: 10 bis 26 Jahre</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mind. 7 Teilnehmende</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>umfangreiches Bildungsprogramm, mit durchschnittlich mind. vier Stunden/Tag</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>ein inhaltlicher Schwerpunkt nach Kapitel 4.1, 4.2 oder 4.6 des Förderplans.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>c) Fördersätze</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Maßnahmen innerhalb Deutschlands: Bis zu 20% der Kosten, max. jedoch 3.000 Euro, </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Maßnahmen außerhalb Deutschlands: Bis zu 20% der Kosten, max. jedoch 3.000 Euro. </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><em>3.3.3 Jugendbegegnungen</em></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) <em>Definition</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jugendbegegnungen sind organisierte Treffen von Jugendlichen aus verschiedenen Ländern, Konfessionen, Kulturen und/oder Religionen zum Zweck der Verständigung, der Versöhnung oder des gemeinschaftlichen Lernens. Sie dienen dazu, Vorteile gegenüber der Partnergruppe abzubauen und im Idealfall eine Partnerschaft über die Dauer der Begegnung hinaus zu initiieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) <em>Voraussetzungen</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grundlage ist die Partnerschaft zwischen den Antragstellenden und mindestens einer Partnergruppe.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>max. 50 Teilnehmende; max. 6 Mitarbeitende (beide Gruppen aus Deutschland)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>5-25 Teilnehmende (bei internationalen Begegnungen) mind. 1, max. 3 Mitarbeitende der deutschen Gruppe</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verhältnis antragstellende Gruppe – Partnergruppe muss angemessen sein,<br>
max. 2:1</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mindestens 50% der Maßnahme sind Programmtage mit Begegnungscharakter.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Teilnehmenden auf der antragstellenden Seite leben überwiegend im Gebiet<br>
der EKiR.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Begegnungen entsprechen einem inhaltlichen Schwerpunkt<br>
(nach 4.3 oder 4.5).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darunter können auch Workcamps fallen, insofern sie einem inhaltlichen Schwerpunkt entsprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bilaterale Programme mit europäischen Partnergruppen können auch in einem dritten Land stattfinden, wenn dies besonders begründet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c) <em>Fördersätze</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Bei Maßnahmen in Deutschland: Bis zu 20% der Kosten, max. jedoch 3.000 Euro </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Bei Maßnahmen im europäischen Ausland: Bis zu 25% der Kosten, max. jedoch 3.000 Euro </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Bei Maßnahmen außerhalb Europas: Bis zu 20% der Kosten, max. jedoch 4.000 Euro. </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>d) Besondere Hinweise</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aufwendungen, die bei den Partnergruppen im Gastland im Zuge der<br>
Rückbegegnung entstehen, können zu den Kosten gezählt werden, wenn von den<br>
Antragstellenden die Notwendigkeit entsprechend belegt wird. Die Entscheidung<br>
über die Anerkennung der Notwendigkeit trifft der Finanzausschuss. Gleiches gilt für den Ausnahmefall, dass Transportkosten der Gäste nach Deutschland geltend gemacht werden sollen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bei der Förderung von Teilnehmenden ausländischer Partnergruppen können in<br>
begründeten Ausnahmefällen aufgrund der Regelungen des jeweiligen<br>
Partnerlandes Teilnehmende bis 35 Jahre berücksichtigt werden, sofern deren Zahl in Bezug auf die Gesamtzahl der Teilnehmenden im Alter von unter 27 Jahren<br>
nicht in grobem Missverhältnis steht. Ein grobes Missverhältnis ist in der Regel der Fall, wenn der Anteil der über 27-jährigen an der Gesamtteilnehmendenzahl über einem Viertel liegt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>e) <em>Förderausschluss</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Offene oder regelmäßige Begegnungen mit wechselnden Teilnehmenden oder Maßnahmen ohne Partnergruppe sind nicht förderfähig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Förderschwerpunkte und inhaltliche Richtlinien</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>4.1 Religiöse Bildung und Religionspädagogik</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>a) Förderabsicht</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Kinder und Jugendliche leben in einer Welt, in der das Hineinwachsen in den christlichen Glauben aufgrund von Tradition nicht mehr selbstverständlich ist. Angesichts dieser Tatsache und einer grundsätzlich eher kritischen Distanz zu der Institution „Kirche“ hat die evangelische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen die Aufgabe, ihnen Orte, Räume und Menschen anzubieten, in und mit denen sie eigene, lebensweltorientierte Ausdrucksformen für ihr Nachdenken und ihre Fragen finden können, um so auch Antworten zu entdecken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>b) Inhaltliche Förderrichtlinien</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Förderfähig sind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen, die dazu beitragen, die persönliche Glaubensüberzeugung bzw. das<br>
eigene Selbst- und Weltverständnis wahrzunehmen, zum Ausdruck zu bringen<br>
und/oder gegenüber anderen begründet zu vertreten;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einkehrtage mit religiösen oder ethischen Themenschwerpunkten;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Seminare und Workshops, die zur thematischen Vorbereitung von Kinder- und<br>
Jugendgottesdiensten, Konfirmandenwochenenden und Ereignissen im<br>
Kirchenjahr dienen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Projekttage und Studienfahrten auf den Spuren der Reformation,<br>
unter folgenden Bedingungen:</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Projekttage und Workshops: mind. sechs Zeitstunden förderfähiges Programm</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Seminare, Einkehrtage und kurzfristige Projekte: mind. zehn Zeitstunden<br>
förderfähiges Programm</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mittel- und längerfristige Projekte: Dokumentation in Wort und Bild</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>c) Besondere Hinweise </em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Maßnahmen an der Schnittstelle von Jugendarbeit und Konfirmandenarbeit: Solche Veranstaltungen können gefördert werden, wenn sie auf Kirchenkreisebene bzw. übergemeindlich organisiert sind, der gemeinsamen religionspädagogischen Entwicklung von jugendlichen Ehrenamtlichen in Konfirmanden- und Jugendarbeit dienen und eine konzeptionelle Verschränkung beider Arbeitsbereiche vorsieht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Maßnahmen an der Schnittstelle zur Schule, z.B. Einkehrtage, sind förderfähig, sofern die Wesensmerkmale Evangelischer Jugendarbeit (s. Allgemeine Grundsätze 1.1) maßgeblich sind und das im Antrag entsprechend begründet wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>d) Förderausschluss</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Konfi-Camps sind nicht förderfähig.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Basis-Juleica-Kurse sind nicht förderfähig.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>4.2 Politische Bildung, Erinnerungs- und Friedensarbeit</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>a) Förderabsicht</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die EJiR ist sich bewusst, dass zur Förderung einer demokratischen Grundhaltung in der Gesellschaft eine kontinuierliche Kultur des Erinnerns und Gedenkens notwendig ist, die sich der jeweiligen Jugendgeneration anpasst. Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ist dabei von bleibender Bedeutung. Darüber hinaus sollen die komplexen ideologischen, politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungsfaktoren in den Blick nehmen, die im Laufe des 20. Jahrhunderts wiederholt zu Kriegen, Diktaturen, Völkermorden und Extremismus in Europa geführt haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Maßnahmen der Erinnerungs- und Friedensarbeit wird somit nicht nur der Pflicht steten Gedenkens Rechnung getragen, sondern gleichermaßen auf eine Kultur des Friedens und der Versöhnung hingearbeitet. Dabei gilt es, stets zur kritischen Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Entwicklungen einzuladen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>b) Inhaltliche Förderrichtlinien</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Förderfähig sind Fahrten zu und Besuche in Gedenkstätten oder anderen Erinnerungsorten sowie Seminare und Projekte oder Aktionen mit Jugendlichen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die mit dem Besuch von Gedenkstätten oder Erinnerungsorten verbunden sind,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zur Auseinandersetzung mit den Ideologien, Mechanismen und Auswirkungen<br>
des Nationalsozialismus in Geschichte und Gegenwart einladen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>z.B. zu Gedenktagen, die ihnen ermöglichen, sich mit den Ideologien des 20.<br>
Jahrhunderts und ihren Auswirkungen auseinander zu setzen und anderen davon<br>
zu berichten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die zur kritischen Auseinandersetzung mit Totalitarismus, Völkermord und Propaganda und ihren Mechanismen in Geschichte und Gegenwart anregen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>die jene geschichtlichen oder aktuellen Entwicklungen aufgreifen, die Extremismus oder Antisemitismus in Deutschland und Europa fördern,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>der Friedensarbeit und -ethik, die beispielsweise dazu beitragen sollen, die<br>
Mechanismen von Krieg und Frieden zu verstehen und die Teilnehmenden<br>
befähigt sich für ein friedliches Miteinander in Kirche und Gesellschaft einzusetzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>unter folgenden Bedingungen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Projekttage: mind. sechs Zeitstunden förderfähiges Programm,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Seminare und kurzfristige Projekte: mind. zehn Zeitstunden förderfähiges<br>
Programm,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gedenkstättenfahrten: durchschnittlich mind. vier Zeitstunden/Tag förderfähiges<br>
Programm</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mittel- und längerfristige Projekte: umfangreiche Dokumentation in Wort und Bild</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>c) Förderausschluss</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Friedensgottesdienste sind nicht förderfähig.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>4.3 Interkulturelle, interreligiöse, ökumenische und internationale Bildung</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>a) Förderabsicht</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Jugendarbeit will vornehmlich durch Begegnung und gemeinsames Engagement Kenntnis anderer Kirchen, Konfessionen, Religionen, Länder und Kulturen vermitteln. In diesem Rahmen sollen auch Erfahrungen über Gesellschaftsordnungen und Lebensverhältnisse ermöglicht werden, bestehende Vorurteile abgebaut, das ökumenische und interreligiöse Bewusstsein der jungen Menschen vertieft und der interkulturelle Dialog gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>b) Inhaltliche Förderrichtlinien</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Förderfähig sind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Jugendbegegnungen nach 3.3 mit einer Partnergruppe aus einer anderen Kirche,<br>
Konfession, Religion, Kultur und/oder einem anderen Land,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Projekte, Seminare und Aktionen, die die Teilnehmenden anregen, von- und<br>
miteinander zu lernen und sich auch in der Öffentlichkeit für gegenseitige Achtung und Respekt einzusetzen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen für Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund, bei denen die<br>
interkulturelle und interreligiöse Begegnung und der Dialog im Mittelpunkt stehen (ohne Partnergruppe).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>unter folgenden Voraussetzungen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Tagesaktionen: mind. sechs Zeitstunden förderfähiges Programm</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>kurzfristige Projekte, Seminare: mind. zehn Zeitstunden förderfähiges Programm</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mittel- und längerfristige Projekte: umfangreiche Dokumentation in Wort und Bild</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Freizeiten ohne Partnergruppe: mind. 30% der Teilnehmenden müssen<br>
Migrationshintergrund haben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>c) Förderausschluss</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen ohne die Beteiligung von mind. 30%Jugendlichen mit Migrationshintergrund bzw. ohne eine Partnergruppe,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Regelmäßige Treffen, sofern sie nicht Teil eines Projektes sind.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Studienfahrten, touristische Rundreisen und Begegnungen mit überwiegendem<br>
Freizeitcharakter.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>4.4 Gesundheit</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>a) Förderabsicht</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hierdurch sollen das soziale Lernen und das Miteinander mit Freunden, Gleichaltrigen, im Sport, in der Freizeit, außerhalb des eigenen Zuhauses und der formalen Bildungseinrichtungen gefördert werden. Es geht um die Förderung der physischen und psychischen Gesundheit junger Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>b) Inhaltliche Förderrichtlinien</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Förderfähig sind Maßnahmen aus den Bereichen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>körperliche Betätigung, z.B. Sport und Spiel und Bewegungsangebote,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>seelische Gesundheit und Mental Health,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>unter folgenden Bedingungen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr als die Hälfte des Programms besteht aus praktischen Übungen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Seminare und Projekte: mind. zehn Stunden förderfähiges Programm</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong> 4.5 Diversität, Vielfalt, Sexuelle Bildung und Prävention </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) <em>Förderabsicht</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle Menschen sind zum Ebenbild Gottes geschaffen und somit gleichwertig und gleichberechtigt (Gen 1,27). Menschen haben in ihrer Vielfalt, unabhängig von kultureller Prägung, sozialem Milieu, Geschlecht oder sexueller Orientierung Gemeinschaft mit Christus und untereinander.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Evangelische Jugend im Rheinland setzt sich zum Ziel, Vielfalt, Gerechtigkeit und gleichberechtigte Partizipation zu fördern. Es gilt, zum einen sensibel zu werden für Strukturen und unbewusste Vorurteile, die der Verwirklichung von Vielfalt entgegenstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Geschlechtliche Identität, sexuelle Orientierung und Sexualethik sind zentrale Themen im Leben junger Menschen. Sexualität wird immer noch stereotypisiert und tabuisiert, was zu Stigmatisierungen führen kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da in Räumen der Evangelischen Jugend kein Platz ist für sexualisierte Gewalt, ist eine Kultur der Achtsamkeit zu etablieren. Die besondere Herausforderung besteht in der Vermittlung gegenüber Jugendlichen, die in der Jugendarbeit gleichsam Opfer wie Täter sein können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>b) Inhaltliche Förderrichtlinien</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Förderfähig sind</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen, die sich mit den Entstehungsprozessen, Mustern und Dynamiken<br>
von Rassismus, Diskriminierung befassen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen, in denen die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen<br>
Normen und Machtverhältnissen gesucht wird;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen, die die Vielfalt sexueller Lebenswelten und Beziehungsformen erforschen und in positivem Sinne in der Öffentlichkeit darstellt;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen, die jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich ihrer eigenen<br>
(sexuellen) Identität bewusst zu werden und andere besser zu verstehen;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen, die sich mit Vielfalt, Sexualität und Geschlecht auseinandersetzen,<br>
um Selbstbestimmung und Anerkennung zu fördern;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen, die zu einer Kultur der Achtsamkeit gegenüber den Mitmenschen<br>
beitragen und diese fördert;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Maßnahmen, die zur kritischen Auseinandersetzung von Kirche und Bibel mit<br>
Fragen von Geschlecht(ern) und Sexualität, Diversität und Vielfalt in Geschichte und Gegenwart einladen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>unter folgenden Bedingungen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Tagesaktionen/Projekttage: mind. sechs Zeitstunden förderfähiges Programm</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>kurzfristige Projekte, Seminare: mind. zehn Zeitstunden förderfähiges Programm</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>mittel-/längerfristige Projekte: Dokumentation in Wort und Bild</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>c) Förderausschluss</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nicht förderfähig sind die verpflichtenden Präventionsschulungen der EKiR (Basis-,Intensiv-, Leitung-~).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>4.6 Good-Practice-Maßnahmen</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>a) Förderabsicht</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt sie landauf, landab: Gute Ideen für Maßnahmen, die die Arbeit vor Ort weiterbringen würden. Doch leider passt diese Maßnahme in keinen Fördertopf oder sie ist nicht „innovativ“ genug für eine Förderung. Vielleicht ist sie sogar im Gegenteil eher „retro“ und zielt auf eine Wiederbelebung von schon einmal Dagewesenem ab? Oder sie gehört zu einem Bereich, für den es keine Förderung gibt, auch nicht über diesen Förderplan?</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>All diese Maßnahmen haben ihre Berechtigung. Es ist nicht an der EJiR zu bewerten, was die Arbeit vor Ort voranbringt. Aus diesem Grund können in dieser Kategorie Anträge für Projekte und Seminare gestellt werden, die den formalen Kriterien entsprechen, ohne dass es einer Bindung an einen inhaltlichen Schwerpunkt bedarf.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>b) Inhaltliche Förderrichtlinien</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Aus dem Antrag soll erkennbar sein, worin das Ziel und worin der konkrete Mehrwert der Maßnahme bzw. des Projekts für die Antragstellenden besteht.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es wird begründet, warum eine Förderung von anderer Stelle nicht möglich ist.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ergänzend zu den Allgemeinen Bestimmungen (Kapitel 2.) ist dem<br>
Verwendungsnachweis eine aussagekräftige Dokumentation inklusive Bildmaterial<br>
der Maßnahme bzw. des Projekts beizufügen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit ihrem Antrag erklären die Antragstellenden ihre Bereitschaft, auf Anfrage für die Öffentlichkeitsarbeit der EJiR/EKiR zur Verfügung zu stehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Es gelten die üblichen formalen Richtlinien und Voraussetzungen (Kapitel 3.).</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>c) Förderausschluss</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Maßnahmen, die bei anderen Themenschwerpunkten dieses Förderplans explizit ausgenommen wurden, können auch nicht in der „Good Practice“-Kategorie gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu zählen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Basis-Juleica-Schulungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verpflichtende Präventionsschulungen der EKiR</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Konfi-Camps</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>5. Erstattungs- und Pauschalsystem (EPS)</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das EPS ist Teil des Förderplans, ist aber unabhängig von Anträgen zu den Maßnahmen und Themenschwerpunkten zu verstehen. Es will einerseits eine flächendeckende Beteiligung ermöglichen und andererseits bestimmten jugendpolitischen Idealen der EJiR durch finanzielle Unterstützung Vorschub leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Anträge können formlos an das AfJ gerichtet werden (foerderplan@ejir.de). Eine entsprechende Begründung sowie ggf. entsprechende Belege oder Nachweise sind dem Antrag beizufügen. Anträge können zum 15. Januar oder zum 15. Juli gestellt werden und sollen sich grundsätzlich auf das jeweils laufende Kalenderhalbjahr beziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mehrere Punkte des EPS können für dieselbe Maßnahme Anwendung finden. Es ist aber jeweils ein eigener Antrag zu stellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dabei gilt: Erstattungen nach 5.1 sind personengebunden, der NaBo (5.3) ist maßnahmengebunden und die Unterstützung nach 5.2 kann personen- oder maßnahmengebunden sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>5.1 Kostenerstattung für Ehrenamtliche bei landeskirchenweiten Maßnahmen</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die EJiR möchte engagierten Ehrenamtlichen die Teilhabe an Veranstaltungen ermöglichen, auch wenn diese mit einem erhöhten Aufwand an Kosten verbunden ist. Die Mitwirkung soll nicht an finanziellen Hürden scheitern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Über das EPS können ehrenamtliche Mitwirkende (Jugendleitende, Helfende) Kosten, die ihnen für An-/Abreise, Unterkunft oder Materialtransport im Rahmen ihrer Mitwirkung an landeskirchenweiten oder -relevanten Veranstaltungen entstehen, erstattet bekommen. Voraussetzung ist die Begründung der entstandenen Kosten und ggf. der landeskirchenweiten Relevanz der Maßnahme sowie die Vorlage entsprechender Belege.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu landeskirchenweiten bzw. -relevanten Veranstaltungen gehören:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Jugendcamps oder Jugendfestivals oder Jugendkongresse der EJiR</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Präsenz der EJiR auf Veranstaltungen (z.B. Kirchentag),</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Konfi-Cup,</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>weitere Veranstaltungen, bei denen die landeskirchenweite Relevanz<br>
entsprechend begründet wird.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Unterstützung unter a) und b) sind von der EJiR in der Finanzplanung der jeweiligen Maßnahme einzuplanen und wird nach Prüfung durch das AfJ vom Finanzausschuss bewilligt. Die Unterstützung und c) und d) können vom Finanzausschuss aus Mitteln des Kirchlichen Förderplans bewilligt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Erstattungsausschluss</em>:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Erstattung von Aufwendungen zur Teilnahme an Gremien und Tagungen kann nicht erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Vertretung auf der Delegiertenkonferenz gilt das Prinzip, dass die entsendenden Stellen die Kosten für die Teilnahme (z.B. Fahrtkosten) übernehmen. Die Arbeit des Vorstandes und der Ausschüsse wird aus den Haushaltsmitteln der EJiR getragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>5.2 Unterstützung inklusionsbedingter Mehraufwand</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Inklusion ist der Schlüsselbegriff für eine Haltung, die sich für die Vielfalt der Menschen ausspricht und gegen Aussonderung wirkt. Jeder Mensch soll die Chancen der Teilhabe bekommen. Niemand soll mehr ausgeschlossen werden. Der Ansatz von Inklusion ist grundsätzlich, betrifft alle Menschen und soll mit inklusiven Maßnahmen der Evangelischen Kinder- und Jugendarbeit verwirklicht wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf dem Weg zur Inklusion kann finanzieller Mehraufwand, der durch die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen entsteht, teilweise ausgeglichen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darunter fällt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kost und Logis für eine Assistenz pro Person mit Behinderung;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Honorar Gebärdendolmetschende, Schriftdolmetschende;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehrkosten für Miete zusätzlicher Infrastruktur, z.B. behindertengerechte<br>
Fahrzeuge, Rampen, Hörschleifen etc.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese werden gegen Vorlage einer Begründung der Aufwendungen sowie der entsprechenden Belege/Rechnungskopien bis zu einer Höhe von 3.000 Euro / Maßnahme erstattet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Maßnahmen können gleichzeitig auch aus allen anderen Positionen des Kirchlichen Jugendplans gefördert werden. Ehrenamtliche Begleitkräfte für Teilnehmende mit Behinderung, deren Kosten und Logis über das EPS 2 gefördert wird, können nicht zusätzlich als Teamer:innen bei den Maßnahmen gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>5.3 Nachhaltigkeitsbonus (NaBo)</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der EJiR ist daran gelegen, den Gedanken der Nachhaltigkeit und konkret 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung in der Kinder- und Jugendarbeit zu verankern. Nachhaltigkeit bedeutet hier, dass sozio-kulturelle, ökologische und ökonomische Ressourcen nur soweit ver- und gebraucht werden, dass sie auch zukünftigen Generationen in der gleichen Qualität und Quantität zur Verfügung stehen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Leider bringen Planung und Durchführung von Maßnahmen, die sich diesen Zielen verschrieben haben, teilweise deutliche Mehrkosten mit sich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um diejenigen Gruppen zu belohnen, die sich bemühen, diese Ziele bei ihren Maßnahmen zu berücksichtigen, kann auf Antrag ein pauschaler Nachhaltigkeitsbonus (NaBo) in Höhe von 300 Euro gewährt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Voraussetzung für den NaBo ist die Einreichung eines vollständig ausgefüllten „Öko-Euro“-Formulars der EJiR (<a href="https://shorturl.at/uWeEw">https://shorturl.at/uWeEw</a>), bei dem mindestens 25 Punkte erreicht werden. Die Umsetzung muss entsprechend belegt werden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 13:56:02 +0200</pubDate>
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